Christine Utzig, Frauensprecherin der SJÖ, fordert daher tief greifende Maßnahmen zur Gleichstellung am Arbeitsmarkt: „Nach wie vor übernehmen Frauen den Großteil an unbezahlter Betreuungs- und Pflegearbeit, gleichzeitig verdienen Frauen um ein Drittel weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Neuverteilung von unbezahlter Arbeit und gleicher Lohn für gleiche Arbeit sind Maßnahmen, die ökonomische Abhängigkeiten von Frauen verhindern können."
„Bildung ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Gleichstellung von Männern und Frauen. Wir fordern die Bundesregierung daher auf, ausreichend finanzielle Mittel für Frauenförderung im Bildungsbereich bereitzustellen - sowohl im Kindergarten, als auch auf der Uni oder bei der beruflichen Weiterbildung, " sagt Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ.
„Nachdem Gewalt gegen Frauen die schlimmste Form von Machtverhältnissen darstellt, müssen die Probleme an der Wurzel gepackt werden. Gerade im Bildungsbereich müssen daher herrschende Rollenbilder aufgebrochen werden. Es ist notwendig, dass bereits in den Schulen Aufklärungsarbeit geleistet wird. Gewalt an Frauen darf kein Tabuthema sein" so Iris Schwarzenbacher, aks- Bundesvorsitzende, abschließend.









