Mitmarschieren bei der großen Frauendemo am 19.3.
"Heute, 100 Jahre nach der großen Frauendemonstration auf der Wiener Ringstraße vom 19. März 1911, sind viele der damaligen Forderungen - wie etwa gleicher Lohn für gleiche Arbeit - immer noch nicht umgesetzt", so Laura Schoch, frauenpolitische Sprecherin der SJÖ.
Angesichts der aktuellen frauenpolitischen Lage gebe es keine Veranlassung zum Zurücklehnen: "Neben der auseinanderklaffenden Lohnschere, der Unterrepräsentation von Frauen in Spitzenfunktionen und fehlenden Kinderbetreuungseinrichtungen droht mit dem Plan einer automatischen gemeinsamen Obsorge eine neue Verschlechterung für Frauen."
Ziel müsse es daher sein, mit einer regen Beteiligung an der Frauendemonstration ein starkes Zeichen gegen Patriarchat und die Diskriminierung von Frauen als Menschen zweiter Klasse abzugeben, so Moitzi und Schoch abschließend.









