Sonntag 26. Mai 2013

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Weibliche Genitalverstümmelung wirksam bekämpfen!

Anlässlich des heutigen Internationalen Tags gegen weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation/ FGM) fordert Laura Schoch, frauenpolitische Sprecherin der Sozialistischen Jugend, einmal mehr verstärktes öffentliches Bewusstsein für diese "Extremform von Gewalt an Frauen".

Weltweit seien rund 155 Mio. Frauen von sexueller Verstümmelung betroffen, täglich kommen weitere 8.000 Mädchen dazu - wobei die Dunkelziffer wohl weit höher liege. "Die Folgen sind verheerend und fügen Frauen oft lebenslang psychische Traumen zu, den Verlust sexueller Empfindung oder Infektionen.


Höchste Zeit, dass Österreich kostenlose Rückoperationen ermöglicht und dass bei Asylverfahren darauf geachtet wird, dass betroffene Frauen sich an entsprechend ausgebildete Beamtinnen wenden können", fordert Schoch. Denn gerade was frauenspezifische Gewalt und Verfolgungsgründe betrifft, sei Sensibilität bei den zuständigen BeamtInnen gefragt. "Das schreckliche Ritual der FGM zeigt, wie wenig grundlegendste Rechte von Frauen in unserer Gesellschaft oft zählen. Aus- und Weiterbildung für MitarbeiterInnen in Behörden, im Justiz- und Polizeiapparat, sowie für Lehrkräfte zu dieser Problematik sollten auf der Tagesordnung stehen", fordert Schoch eine Aufnahme des Themenbereichs FGM in Medizinstudium, Pädagogik und Psychologie.

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