Donnerstag 17. Mai 2012

Inhalt:

Sexismus

Wir haben es satt, mitgemeint zu sein!


Frauen werden in vielen Bereichen des täglichen Lebens unsichtbar gemacht.
Die Geschichtsschreibung wird beherrscht von großen Männern. Überall ist die Rede von wichtigen Politikern, Malern, Architekten, Physikern, Mathematikern und Genforschern. In kaum einem Text können wir von Arbeiterinnen, Technikerinnen, Schülerinnen, usw. lesen.


Gibt es sie etwa nicht, die Künstlerinnen, die Ökonominnen, die Politikerinnen, die Philosophinnen? Wir meinen: Überall dort, wo von Männern die Rede ist, gibt es auch Frauen –  die uns jedoch durch eine Sprache, die männlich dominiert ist, einfach vorenthalten werden. Denn obwohl es immer heißt, Frauen wären eh „mitgemeint“, werden sie durch eine männliche Sprache nur noch mehr ins Abseits gedrängt und noch weniger wahrgenommen.

Sprache schafft Bewusstsein: Durch die von uns verwendete geschlechtergerechte Sprache wollen wir Frauen ein Stück weit aus ihrer Unsichtbarkeit befreien und ihnen einen Teil ihrer Geschichte und ihres Anteils an der Gesellschaft zurückgeben. Und wir wollen andere ermutigen, die Lücken zu füllen.

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