Olympe de Gouges
„Sag mir, wer hat dir [Mann] die selbstherrliche Macht verliehen, mein Geschlecht zu unterdrücken?“
Olympe de Gouges wird 1748 in Montauban nahe Toulouse als Marie Gouze geboren, sie ist kleinbürgerlicher Herkunft.
Aufgrund der Tatsache, dass sie eine Frau ist, wird ihr keine entsprechende Bildung zu Teil und so kann sie ihr Leben lang weder besonders gut lesen noch schreiben.
Als Zwanzigjährige geht sie nach Paris und gibt sich den Namen Olympe de Gouges. Dort versucht sie ihren großen Traum zu verwirklichen und Schriftstellerin zu werden.
Ihr erstes öffentlich aufgeführtes Stück "Zamore und Mirza oder Der glückliche Schiffbruch" wird vom großteils adeligen Publikum abgelehnt, weil das Thema des Werkes Kritik an der Sklavenhaltung in den Kolonien ist.
Nach der bürgerlichen Revolution 1789 beginnt sie sich mehr und mehr politisch zu engagieren. In der "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" fordert sie gleiche Rechte für die Bürgerinnen und Bürger Frankreichs. Das Privateigentum bleibt aber unangetastet.
1783 fordert sie in ihrer Schrift "Drei Urnen", die BürgerInnen selbst über ihre Verfassung abstimmen zu lassen.
Aufgrund dieser Forderung und der Verteidigung des Königs kommt sie 1793 vor ein Revolutionstribunal und wird am 3.November 1793 geköpft.








