Unter dem Motto "we skate our city" startete die Sozialistische Jugend (SJ) St. Pölten in Kooperation mit der stp skate association, eine Initiative zur Erneuerung der Skateparks und Skatekultur der Landeshauptstadt. Das gemeinsam erarbeitete Konzept wurde diesen Freitag Bürgermeister Mag. Matthias Stadler im Rathaus präsentiert.
"In einem ersten Schritt war das Ziel die Anliegen und Wünsche der St. Pöltner Skaterszene zu bündeln und zu Papier zu bringen. Das Konzept wurde von knapp 30 Skateboardern erarbeitet und konnte nun dem Bürgermeister präsentiert werden", erläutert Jakob Winter, Vorsitzender der SJ St. Pölten, die Initiative. Zur großen Freude aller Beteiligten sei es gelungen, so Winter weiter, die Stadt St. Pölten von der Idee eines "Best of - Parkes" zu überzeugen. "Aus den vorhanden Skategeräten wählen wir die beliebtesten Elemente, die dann zu einem neuen Skatepark verschmelzen", schwärmt Markus Fanninger, Vereinssprecher der stp skate association, vom geplanten Projekt, der auch selbst anpacken will: "Dank der in Aussicht gestellten finanziellen Unterstützung der Stadt, planen wir wie bereits bei der Skatehalle im Jugendzentrum Steppenwolf in Eigenregie neue Skategeräte zu bauen, die unseren Anforderungen entsprechen." Vonseiten der Stadt sei schon ein Grundstück in Aussicht, an dem die Skatelandschaft künftig angesiedelt werden soll. "Weit weg von den Wohngebieten und dennoch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar", wie Bürgermeister Stadler betonte.
"In enger Zusammenarbeit mit dem Sportreferat sowie der für die Skateparks zuständigen Stadtgärtnerei werden wir uns nun an die Detailplanung des Projektes machen. Wir wollen bereits im Sommer dieses Jahres das neue Areal eröffnen und damit eine neue Ära der Skateboardkultur in St. Pölten einläuten", sind sich Winter und Fanninger abschließend über die weitere Vorgehensweise einig.