Fotos: Nina Oberleitner
In einem prall gefüllten Saal des Wiener Rabenhoftheaters fand gestern Abend der Auftakt zur Diskussionsplattform „Denkfabrik" statt, die in den vergangenen Wochen von der Sozialistischen Jugend initiiert wurde und breite Unterstützung von sozialdemokratischen Vorfeldorganisationen und Persönlichkeiten findet. Die Veranstaltung, an der rund 350 Menschen teilnahmen, wurde auch via Livestream ins Internet übertragen - bis zu 300 User schalteten sich so online in die Diskussion ein.
Die Idee der Denkfabrik ist, in offenen Arbeitskreisen politische Konzepte in jenen Bereichen zu entwickeln, die für die SPÖ und für die Menschen in diesem Land entscheidend sind. Die Denkfabrik soll aber vor allem auch ein Ort der Begegnung, des Austausches, der koordinierten Zusammenarbeit für all jene sein, denen der derzeitige Zustand der SPÖ Sorgen macht und die daran etwas ändern wollen. Es sind daher auch alle eingeladen, die sich außerhalb der Sozialdemokratie für eine gerechte Gesellschaft einsetzen wollen - NGOs, kritische WissenschafterInnen, Persönlichkeiten aus sozialen Einrichtungen und Organisationen. Die Breite der „Denkfabrik" soll der Motor der Plattform sein und notwendige Impulse für die Sozialdemokratie bringen.