SJ: "Kellernazi Rosenkranz hat in der Hofbug nichts verloren"
"Kellernazi Rosenkranz hat in der Hofburg nichts verloren, selbst wenn sie diese einmal jährlich zum Burschenschafter-Ball besucht", so Moitzi heute, Mittwoch. Es sei "mehr als bezeichnend", wenn eine Partei derartige Personen in das Rennen um die Hofburg schickt: "Die FPÖ war und bleibt der Hort des österreichischen Rechtsextremismus." Rosenkranz stelle das Verbotsgesetz in Frage und sei daher nicht nur "politisch unredlich", sondern auch für ein offizielles Amt in einer Demokratie "untragbar" und rücke Österreich einmal mehr in ein "schiefes Licht". "Die Jux-Kandidatur Rechtsextremer ist eine Ungeheuerlichkeit", so Moitzi.
"Wer hätte gedacht, dass nach Burger und Waldheim, wieder jemand aus dem ewiggestrigen Lager antritt", so der SJÖ-Vorsitzende. Mit der Wahl des Burschenschafters Martin Graf zum Dritten Nationalratspräsidenten seien bereits im Vorfeld Tabus gebrochen worden. Österreich mache sich mit derartigen Zuständen "zum Gespött". "Die Kandidatur von Rosenkranz ist außerdem ein Schlag ins Gesicht der Holocaust-Opfer und -Überlebenden und ein Affront gegenüber dem antifaschistischen Grundkonsenses unserer Republik", stellte Wolfgang Moitzi klar. Die Position von Rosenkranz zu wichtigen emanzipatorischen Errungenschaften, wie etwa der Fristenlösung, müsse, so Moitzi, "wohl nicht weiter erläutert werden".










