SJ-Moitzi: Abschiebung von Arigona Zogaj wäre Armutszeugnis für Österreich
Von der Regierung erwartet sich Moitzi nun ein „menschliches Machtwort" und eine politische Lösung - es könne nicht sein, dass Menschen, die in Österreich eine Ausbildung absoviert haben, ihren Freundeskreis hier haben, die Sprache beherrschen und sich ins Gemeindeleben gut eingefügt haben, ausgewiesen werden.
Moitzi weiter: „Was geht eigentlich in Fekters Kopf vor, wenn sie solche unmenschliche Entscheidungen vorantreibt? Hat die bekennende Christin ihren Pfarrer in dieser Sache konsultiert? Kann Fekter in der Nacht noch ruhig schlafen, aufgrund solcher unmenschlichen Entscheidungen? Alles Fragen, die niemals gestellt werden müssten, wenn die Politik zur Menschlichkeit zurückfinden würde und ein menschliches Asylgesetz beschließen würde!"
Wenig überraschend kommen für den SJ-Vorsitzenden die Jubelmeldungen der FPÖ nach Bekanntwerden des negativen Asylbescheides.: „Dass nun Rechtsrabauken á la Strache abermals ihre Hetzjagd auf sozial Schwächere starten, zeigt einmal mehr das fremdenfeindliche, aber auch unsoziale Gesicht der FPÖ." Von den Deutschkenntnissen Arigonas könne sich so mancher FPÖ-Funktionär einiges abschauen, verweist Moitzi auf die oftmals in stümperhaftem Deutsch verfassten Wahlwerbungs-Materialien der Freiheitlichen.










