Jugendliche vor RFJ-Hasspredigern schützen
"Ausgerechnet eine Jugendorganisation, aus deren Reihen permanent Mitglieder wegen Wiederbetätigung, Übergriffen oder Verhetzung vor Gericht stehen, fühlt sich bemüßigt, sich zum Thema Sicherheit zu Wort zu melden." Moitzi weist auf die jüngsten Vorfälle bezüglich Bestellungen von RFJ-Funktionären bei neonazistischen Online-Versandhandel hin. Auch die gewalttätigen Übergriffe eines mutmaßlich rechtsextremen WKR-Ballbesuchers auf einen SPÖ-Bundesrat zeigen, auf welcher Seite sich der Gewaltherd befinde. "Erst letztes Jahr standen acht steirische Neonazi-Schläger vor Gericht, darunter zwei ehemalige Funktionäre des RFJ. Neben "Heil Hitler"-Rufen und "Heil Strache"-Gegröle war die blau-braune Meute in Wirtshausraufereien verwickelt", merkt Moitzi an.
Generell gehe das höchste Aggressionspotential von der FPÖ selbst aus: "Wenn Jugendliche in Computerspielen dazu animiert werden sollen, auf Moscheen und Imame zu schießen oder wenn in Comics "dem Mustafa eine aufgebrennt" wird, ist doch bitte klar, wer die wahren Drahtzieher von Gewalt sind: die Strache-Partei und im Besonderen das Jugendanhängsel RFJ." Auf die Verrohung der Sprache folge die Verrohung der Taten, so Moitzi abschließend.










