Donnerstag 17. Mai 2012
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Inhalt:

Sozialistische Jugend Österreich

Rechte Jugendkultur

Rockbands als kriminelle Vereinigungen, rechte Liedermacher, Antisemitismus bei der Love-Parade und nordische Kämpfer für ein deutsches Volk – ein Streifzug durch die Untiefen rechter Jugendkultur.

Esoterik und Rechtsextremismus

Seit Mitte der 80er Jahre gewinnt Esoterik an Bedeutung in unterschiedlichsten Lebensbereichen und der Markt dafür boomt. Dabei handelt es sich keineswegs bloß um harmlose Entspannungstechniken oder dergleichen, denn zwischen Esoterik und der extremen Rechten bestehen eine Reihe von relevanten Querverbindungen – und das ist kein Zufall.

Schlächter der Erinnerung

Von der Revision des Verbrechens

Nach 1945 lastete der Verbreitung nationalsozialistischer Ideen ein unüberwindbarer Makel an: Die Verbrechen des Nationalsozialismus. Um außerhalb von Kreisen die der „Endlösung der Judenfrage“ ihre Zustimmung gaben, wieder salonfähig zu werden, wurde versucht, die Geschichte zu beschönigen oder zu leugnen. Aus dieser Motivation heraus tauchten schon in den Nachkriegsjahren erste Publikationen auf, die den Holocaust verharmlosten oder aufrechneten.

World Wide White

Ob Thule oder Freie Kameradschaften, ob Musikvertriebe wie Rock Nord oder regionale Nazisgruppen - Rechtsextremisten aller Strömungen haben das Schlagwort "Cyberhate" längst zur virtuellen Realität gemacht. Über 1000 rechtsextreme Internetseiten werden mittlerweile alleine im deutschsprachigen Raum betrieben.

"Freiräume für Deutsche"

Die Strategie der "national befreiten Zonen" und mögliche Gegenstrategien

Mitte der Neunzigerjahre publizierte die NPD in ihrem Magazin "Vorderste Front" das erste Mal ein Strategiepapier zur Schaffung "national befreiter Zonen"; das sind Bereiche, in denen sich organisierte Neonazis Strukturen schaffen, um diese dann gesellschaftlich und politisch zu kontrollieren.

"Hier marschiert der nationale Widerstand…"

Die radikale Rechte traut sich nach langer Zeit wieder in den öffentlichen Raum. Konservative denunzieren erstmals offen AntifaschistInnen. FPÖ und Boulevard hetzen in gewohnter Manier: Ein Land, eine rechte Regierung, eine Nazi-Demo und der kleine Unterschied.

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