Mittwoch 17. März 2010
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Inhalt:

Armut und Reichtum
23.09.2008

Armut ist heilbar! Reichtum ist teilbar!

Warum gibt es eigentlich Armut und wie kommt es eigentlich dazu? Hier findest du alle Infos zur SJ-Kampagne "Armut ist heilbar - Reichtum ist teilbar", denn arme Menschen gibt es nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch hier in Österreich. Verändern wir die Gesellschaft - fordern wir soziale Gerechtigkeit!

16.11.2007

Reichtum & Armut

Österreich ist das siebtreichste Land der Erde. Dennoch steigt die Armut. Im Vergleich dazu steigt auch die Zahl jener ÖsterreicherInnen, die über ein Vermögen von über einer Million Dollar verfügen. Reichtum und Armut sind untrennbar miteinander verbunden.  Bertold Brecht beschrieb diesen Umstand sehr treffend durch folgendes Zitat: Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: "Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.". Mit der Kampagne "Armut ist heilbar! Reichtum ist teilbar!" will die Sozialistische Jugend einen Beitrag dazu leisten, die Tatsache dass effektive Armutsbekämpfung eine Frage der Verteilung ist, wieder mehr in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Die Materialien zur Kampagne kannst du hier im Webshop kostenlos bestellen...

16.11.2007

Menschen statt Profite!

Die Schaffung von sozialer Absicherung war ein langer Kampf für die arbeitenden Menschen: der 8-Stunden-Tag, bezahlter Urlaubsanspruch, die Kranken- und Unfallversicherung, Arbeitslosengeld und Krankenversicherung, die Schaffung von BetriebsrätInnen, kostenloser Schulbesuch und viele soziale Errungenschaften mehr, sind das Ergebnis eines oft jahrzehntelangen Ringens um bessere Lebensbedingungen.

16.11.2007

Arbeitslos oder „Working poor“

Warum Arbeitslosigkeit und Armut zusammengehören und Arbeit nicht vor Armut schützt

Arbeitslosigkeit ist einer der Hauptgründe für Armut in Österreich. Den Jubelmeldungen über eine Besserung der Lage am Arbeitsmarkt zum Trotz sind in Österreich im Moment 240.000 Menschen, davon 52 000 Jugendliche arbeitslos. 7000 junge Menschen finden keine Lehrstelle und sind so aus dem Erwerbsleben ausgeschlossen, bevor sie es überhaupt kennen lernen konnten.

16.11.2007

Zeig mir deine Eltern und und ich zeig dir deine Bildung!

Warum das österreichische Bildungssystem ungerecht ist

Der Zugang zu Bildung ist in Österreich nach wie vor keine Frage von Interesse und Berufswunsch, sondern eine Frage der Herkunft. Haushaltseinkommen und Ausbildung der Eltern entscheiden über den weiteren Weg des Kindes. Die frühe Selektion in Hauptschule und Gymnasium verstärkt diese Entwicklung. Im Alter von 10 Jahren wird so für die Kinder die Entscheidung über ihr zukünftiges Leben getroffen.

16.11.2007

Armut ist weiblich

Frauen und Armut

1,2 Million Menschen sind in Österreich armutsgefährdet. 420.000 sind akut arm. 14 % der Frauen leben mit einem Einkommen unter 785 Euro im Monat. Das sind um 100.000 mehr Frauen als Männer. Global stellen Frauen ¾ der 1,2 Mrd. Menschen dar, die täglich mit weniger als einem Dollar auskommen müssen. Die Gründe dafür sind vielfältig.

16.11.2007

Viel Arbeit – wenig Lohn!

Lehrlinge und Armut

Zurzeit stehen in Österreich über 126.000 Jugendliche in einem Lehrverhältnis und können aus etwa 293 verschiedenen Lehrberufen „wählen“. Lehrlinge sind während ihrer Ausbildungszeit besonders armutsgefährdet. Die Armutsgrenze in Österreich wird derzeit mit monatlich € 900.- oder € 770 .- 14mal jährlich festgelegt.

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