Dienstag 7. Februar 2012
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Inhalt:

Sozialistische Jugend Österreich

Warum die Gesamtschule keine „Zwangstagsschule“ ist

Trotz nahezu hasserfüllten Widerstands der Konservativen sind Ganztags- und Gesamtschule zwei richtige Antworten auf die Probleme unseres Schulsystems.

Bildungshürden für MigrantInnen

Kinder aus MigrantInnenfamilien haben es noch immer viel schwerer, eine gute Ausbildung zu absolvieren, was ihre Chancen im Berufsleben deutlich reduziert. Die Ursachen dafür sind vielfältig.

Koedukation – jetzt erst recht?

Vor mehr als 30 Jahren wurde in Österreich die Koedukation flächendeckend eingeführt. Mädchen und Buben wurden nun gemeinsam in einer Klasse unterrichtet und die bis dahin bestehende Geschlechtertrennung in öffentlichen Schulen aufgehoben. Doch die ursprünglich hohen Erwartungen an das neue System konnten in 25 Jahren Praxis nicht oder nur in geringem Ausmaß erfüllt werden.

Alles Karma, oder was?

Kein Vorzug für Waldorf-Pädagogik

Der Ruf nach staatlicher Förderung für Privatschulen wird immer lauter. Die Vorzüge von Privatschulen werden besonders in deren „alternativen pädagogischen Konzepten“ gesehen. Dabei zeigt sich am Beispiel der Waldorf-Pädagogik recht deutlich, dass „alternativ“ nicht gleichbedeutend ist mit „besser“. Es genügt ein kurzer Blick auf die Lehre des rechtsextremen Obskuranten Rudolf Steiner.

Mosaiksteine der Bildungsökonomisierung

Der größere Zusammenhang der Stundenkürzungen

Nicht zuletzt die Debatte um die Stundenkürzungen liest sich wie ein Paradebeispiel für die Trendrichtung der österreichischen Bildungspolitik. Der eiserne Sparkurs ist einerseits Ausdruck von eindeutiger Prioitätensetzung, andererseits im Kontext eines Gesamtkonzepts zu verstehen: Mehr privat, weniger Staat.

Systemumbau Schule

Einsparungen, Erziehungsmittel, Schulgeld, Qualitätsabbau, Bildungskonto usw., offensichtlich zieht sich ein roter (oder schwarz-blauer) Faden durch die österreichische Bildungspolitik der Gegenwart. Pragmatismus zur Erreichung des Nulldefizit? Notwendige Sparmaßnahmen zur Sanierung des Budgets? Oder vielleicht doch ein ideologisch motivierter Umbau jener Struktur, die maßgeblich an der Prägung einer Gesellschaft beteiligt ist?

Interview mit Dr. Herbert Hrachovec zum Universitätsgesetz 2002

Dr. Herbert Hrachovec ist Professor am Institut für Philosophie an der Universität Wien und stellvertretender Institutsvorstand. Promotion 1971, Habilitation 1980.

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