Freitag 24. Mai 2013
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Inhalt:

Drogen

Kiffen gegen das Defizit

Drogenpolitik

Am 2. November, dem Tag jener Wahlen die in den USA in der Mitte der 4-jährigen Amtszeit des Präsidenten stattfinden, kann in Kalifornien Geschichte geschrieben werden. An diesem Tag sind die Menschen im größten Bundesstaat der Vereinigten Staaten nicht nur aufgerufen einen neuen Gouverneur und Kongressabgeordnete zu wählen, sie stimmen auch über einen historischen Gesetzesvorschlag ab - die komplette Legalisierung von Marihuana...

Hemp for victory!

Marihuana legalisieren heißt zeitweise auch dem Kapitalismus den Kampf ansagen.

Ein Gespenst geht um in Europa, es riecht meist gut, treibt Lächeln auf die Lippen und Röte in die Augen. Jede/r Dritte konsumierte es schon mindestens ein Mal und manch eine/r schon sehr viel öfter - Marihuana.

"Lieber bekifft ficken, als besoffen fahren!"

Eine Kampagne der Sozialistischen Jugend

Unter diesem Motto führte die SJ 2001/2002 die Diskussion um eine veränderte Drogenpolitik mittels Aktionstagen in allen Bundesländern. 8.000 Menschen sterben in Österreich jährlich an den Folgen des Alkoholkonsums. Über 12.000 Personen sterben pro Jahr in Österreich wegen Nikotin. Niemand in Österreich und weltweit ist bis jetzt an den Folgen von Cannabiskonsum gestorben.

Sucht als Zivilisationskrankheit

Dass Sucht ein spezifisches Problem der westlichen Welt ist, zeigt der Umgang der Naturvölker mit Rauschdrogen. Die Kenntnis und der Gebrauch von Rauschdrogen kann in der menschlichen Kulturgeschichte bis zu Entwicklungsstufe der Jäger und Sammler zurückverfolgt werden.

Ursachen von Sucht

Sucht ist immer ein Zeichen, dass im Umfeld des oder der Betroffenen etwas nicht stimmt. Sucht ist deshalb immer ein Symptom (ein sichtbares Zeichen) für eine tiefergreifende Störung. Sie hat verschiedenste Ursachen, die mit dem gesellschaftlichen und sozialen Umfeld, der Beziehungsfähigkeit und Konfliktkompetenz und der persönlichen Identität zusammenhängen.

Zum Begriff Sucht

Im Mittelalter bedeutete der Begriff Sucht nichts anderes als Krankheit. In vielen altertümlichen Bezeichnungen für Krankheit lebt diese Bedeutung noch heute fort, ohne dass dabei an Abhängigkeit gedacht wird: Wassersucht, Gelbsucht, etc. Beim Versuch, Sucht zu definieren, stoßen wir auf die verschiedensten Erklärungen.

Soziales Umfeld und Sucht

Ein "gesundes" soziales Umfeld ist für unser Wohlbefinden sehr wichtig. Zu unserem sozialen Umfeld gehören alle engeren Bindungen und sozialen Beziehungen der näheren Um- bzw. Mitwelt, wie auch die Lebensbedingungen, die wir vorfinden.

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