Donnerstag 17. Mai 2012
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Inhalt:

Sozialistische Jugend Österreich

GATS

Was steckt hinter dem Abkommen?

„Das Dienstleistungsabkommen GATS umfasst Bereiche, die noch nie zuvor als Handelspolitik angesehen wurden. Ich vermute, dass weder die Regierungen noch die Geschäftswelt die volle Reichweite und den Wert der eingegangenen Verpflichtungen erkannt haben“ (ehemaliger Direktor der WTO: Renato Ruggiero)

Was ist GATS?

Warum gehen tausende auf die Straße?

GATS ist das Abkommen zur weltweiten Privatisierung und Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen. Interessensgruppen sind hier vor allem transnationale Konzerne und die Welthandelsorganisation, die auf dem öffentlichen Sektor gewaltige Profitchancen wittern. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass Privatisierungen im öffentlichen Dienst zu qualitativen Verschlechterungen und Preissteigerungen führen.

Das ist die Herausforderung...

Interview mit Christoph Aguiton

Christoph Aguiton gilt als Star der nicht-institutionellen Linken in Frankreich. Aktiv seit den 70iger Jahren, Mitbegründer der Alternativgewerkschaft SUD und aktiv in der Arbeitslosenbewegung der 90iger Jahre (Massenproteste 1997 bei den EUTreffen in Köln und Amsterdam) nimmt er von Anfang an eine führende Rolle bei ATTAC ein.

Marsch in die Geschichtsbücher

Abriss einer Geschichte der "Globalisierungsbewegung"

Während in weiten Teilen der westlichen Hemisphäre der Kapitalismus und die neue Ausformung davon, der globale Neoliberalismus, als gesellschaftliches Paradigma praktisch unwidersprochen blieb und die Politik von Zynismus und Opportunismus bestimmt war, entzündeten sich außerhalb der westlichen Metropolen neue Hoffnungen. Neue Bewegungen gegen den Ausschluss und die Brutalität der globalen Ausbeutung entstanden.

Globalisierung ist Irreführung

Gastkommentar von Univ.Prof. Dr. Erwin Weissel

Worte werden geschaffen, um Gedanken zu verbergen, sagte Fouché, einer der talentiertesten Intriganten der Weltgeschichte. Was uns mit Hilfe des Wortes "Globalisierung" aufgeschwatzt wird, bestätigt diese Einsicht.

Die Institutionen der Weltwirtschaft

IWF und Weltbank

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg startete die USA eine Initiative im Rahmender UNO zur Neuregelung der Weltwirtschaft. Eine stabile und freihändlerische Ordnung, die die Wirtschaftskrisen, Massenarbeitslosigkeit und Währungsinstabilitäten der Zwischenkriegszeit verhindern sollte. Unter dem Motto des Wiederaufbaus der Weltwirtschaft und der Ankurbelung von Wirtschaftswachstum wurde 1944 auf der UNO Konferenz von Bretton Woods die Gründung des Internationalen Währungsfonds ( International Monetary Fund) und der Weltbank beschlossen.

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