Chile diente nach dem Militärputsch im Jahr 1973 als Experimentierfeld für neoliberale Politik. 38 Jahre später sind die fatalen Auswirkungen immer noch tagtäglich spürbar. Ein Bericht von Camila Cáceres aus Chile.
Wir befinden uns im Jahre 2011 - ganz Lateinamerika ist von progressiver, solidarischer Politik dominiert... Ganz Lateinamerika? Nein! Ein paar Bollwerke des Neoliberalismus und der rücksichtslosen Ausnutzung der eigenen Bevölkerung gibt es noch. Mit dem knappen Wahlsieg von Ollanta Humala in Peru könnte aber auch eines der letzten dieser Bollwerke weggefallen sein.
Am 3. und 31. Oktober wurde in Brasilien gewählt- zum 3. Mal, seit ihrem ersten Wahlsieg 2003, gewinnt die brasilianische ArbeiterInnenpartei Partido dos Trabalhadores im zweiten Wahlgang, die Stichwahl gegen die zweitstärkste Partei PSDB mit 56%.
Noch im Morgengrauen des 28. Juni stürmen Soldaten die Residenz von Honduras’ Staatspräsidenten Manuel Zelaya. Einige Schüsse fallen, doch bald muss sich die Ehrengarde des Präsidenten zurückziehen. Der Putsch hat begonnen.
Von 8. bis 22.April 2009 machte sich eine kleine Delegation der SJ Bezirk St. Pölten auf nach Kuba, um dort einen Blick auf jenen Kleinstaat zu werfen, der in den westlichen Medien wohl am fälschlichsten dargestellt wird. Ein „Trotzdem“-Reisebericht.
In den Morgenstunden des 28. Juni überfiel honduranisches Militär die Präsidentenresidenz in der Hauptstadt Tegucigalpa und entführte den Präsidenten Manuel Zelaya unter Gewaltanwendung in eine Kaserne. Anschließend wurde er in die Hauptstadt Costa Ricas geflogen und somit deportiert.