03.03.2008
Mythos, Nostalgie oder vertane Chance zur Revolution?
40 Jahre ist es nun her, dass StudentInnen mit weltweiten Protesten versuchten, die Mauern der alten Gesellschaft niederzureißen. Die Nachkriegsgesellschaft war konservativ und prüde, über die eigenen Verstrickungen in der Nazi-Zeit wurde geschwiegen. Ketten sprengen, Autoritäten bekämpfen, patriarchale Strukturen und bürgerliche Moral aufreißen, Liebe ohne Besitzanspruch leben, Sexualität enttabuisieren, das waren nur einige der Hauptforderungen der 1968er. Die Welt sollte freier, gerechter und weniger verlogen werden.