Montag 21. Mai 2012
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Inhalt:

Drogen

Sucht als Zivilisationskrankheit

Dass Sucht ein spezifisches Problem der westlichen Welt ist, zeigt der Umgang der Naturvölker mit Rauschdrogen. Die Kenntnis und der Gebrauch von Rauschdrogen kann in der menschlichen Kulturgeschichte bis zu Entwicklungsstufe der Jäger und Sammler zurückverfolgt werden.

Ursachen von Sucht

Sucht ist immer ein Zeichen, dass im Umfeld des oder der Betroffenen etwas nicht stimmt. Sucht ist deshalb immer ein Symptom (ein sichtbares Zeichen) für eine tiefergreifende Störung. Sie hat verschiedenste Ursachen, die mit dem gesellschaftlichen und sozialen Umfeld, der Beziehungsfähigkeit und Konfliktkompetenz und der persönlichen Identität zusammenhängen.

Zum Begriff Sucht

Im Mittelalter bedeutete der Begriff Sucht nichts anderes als Krankheit. In vielen altertümlichen Bezeichnungen für Krankheit lebt diese Bedeutung noch heute fort, ohne dass dabei an Abhängigkeit gedacht wird: Wassersucht, Gelbsucht, etc. Beim Versuch, Sucht zu definieren, stoßen wir auf die verschiedensten Erklärungen.

Soziales Umfeld und Sucht

Ein "gesundes" soziales Umfeld ist für unser Wohlbefinden sehr wichtig. Zu unserem sozialen Umfeld gehören alle engeren Bindungen und sozialen Beziehungen der näheren Um- bzw. Mitwelt, wie auch die Lebensbedingungen, die wir vorfinden.

Hanf als Medizin

Für mehr als 3500 Jahre hatte Hanf einen hohen, in manchen Kulturen den höchsten Stellenwert unter den Heilpflanzen. Vom archaischen China und Indien, über die klassische Antike, dem Mittleren und dem Nahen Osten bis in das Europa des 19. Jahrhunderts war Hanf eine der wichtigsten Heilpflanzen der Menschheit.

Einfache Lösungen?

Dieser Brief wurde uns im Zuge der Novellierung des Suchtmittelgesetzes zugesandt. Aufgrund der sehr ausführlichen und inhaltlichen Betrachtung des Themas veröffentlichen wir diesen auf unserer Homepage, da er unserer Meinung nach einen guten Beitrag zur sachlichen Diskussion zum Themenbereich Drogen bietet.

Beziehungs- und Konfliktfähigkeit und persönliche Identität

Jugend und Sucht
Der Mensch ist ein Beziehungswesen, das heißt, dass er ohne Beziehung nichtleben kann und von Geburt an auf Beziehungen angewiesen ist. Gelingende und befriedigende Beziehungen sind so für die psychische Gesundheit des Menschen sehr wichtig. Partnerschaftsprobleme, fehlende, wenig beglückende oder vertrauensvolle Beziehungen, nicht gelöste Konflikte, etc. können eine Suchtentwicklung fördern.
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