Der erste Mai
Zur Geschichte des 1. Mai
Seit 1890 wird weltweit der 1. Mai als Feiertag der Arbeit Jahr für Jahr begangen. Was ist es, das für SozialistInnen und SozialdemokratInnen den Reiz dieses Festtages ausmacht? Weshalb bringt die 1. Mai-Feier über 112 Jahre 100.000e auf die Straße?
Alles begann in einem kleinen Saal in Paris, als im Jahr 1889 SozialistInnen aus der ganzen Welt zusammentraten um die zweite Arbeiterinternationale ins Leben zu rufen. Bei diesem Kongress trat der Franzose Eduard Vaillant vor die Delegierten mit den Worten: "Das Proletariat muss gegen Hunger geschützt werden durch einen Mindestlohn - und gegen das Sich-zu-Tode-Rackern durch eine Beschränkung des Arbeitstages". Um dieses Ziel zu erreichen wurde ein Antrag beschlossen, der eine internationale Manifestation für den 1. Mai 1890 vorsah. Es sollten in allen Ländern und allen Städten an einem bestimmten Tag die ArbeiterInnen an die öffentliche Gewalten die Forderung richten, den Arbeitstag auf acht Stunden festzusetzen und die übrigen Beschlüsse der sozialistischen Internationale durchzuführen.
Der 1. Mai 1890, der besonders in Österreich zu gewaltigen Kundgebungen in Wien und vielen Industriegebieten führte, war auch international so erfolgreich, dass beschlossen wurde, fortan jedes Jahr am 1. Mai eine Kundgebung der Sozialdemokratie durchzuführen. Der 1. Mai entwickelte sich zum Festtag der ArbeiterInnen aller Länder, an dem die ArbeiterInnen die Gemeinsamkeit ihrer Forderungen und ihre Solidarität bekundeten. Der Maiaufmarsch diente jahrzehntelang dazu, den festen Willen der ArbeiterInnenklasse zu zeigen, die Klassenunterschiede zu beseitigen und ein menschenwürdiges System aufzurichten - den Sozialismus.
Zu den bisher genannten Funktionen des ersten Mai kommt noch der Gedanke, den von den Unterdrückten selbstgeschaffenen und mit schweren Opfern erkämpften Feiertag als Demonstration der Stärke der Sozialdemokratie zu nützen. Weiters kommt am Weltfeiertag der Arbeit zum Ausdruck, wie unentbehrlich der Faktor Arbeit ist. Der dritte Gedanke ist die Idee der internationalen Verbundenheit aller arbeitenden Menschen, die Idee der Völkerverbrüderung.
Die Maifeier war und ist für SozialistInnen sowohl ein Festtag als auch ein Kampftag. Immer wieder demonstrieren am 1. Mai die ArbeiterInnen in allen Ländern nicht nur für die nationalen, sondern auch für ihre internationalen Forderungen.
Alles begann in einem kleinen Saal in Paris, als im Jahr 1889 SozialistInnen aus der ganzen Welt zusammentraten um die zweite Arbeiterinternationale ins Leben zu rufen. Bei diesem Kongress trat der Franzose Eduard Vaillant vor die Delegierten mit den Worten: "Das Proletariat muss gegen Hunger geschützt werden durch einen Mindestlohn - und gegen das Sich-zu-Tode-Rackern durch eine Beschränkung des Arbeitstages". Um dieses Ziel zu erreichen wurde ein Antrag beschlossen, der eine internationale Manifestation für den 1. Mai 1890 vorsah. Es sollten in allen Ländern und allen Städten an einem bestimmten Tag die ArbeiterInnen an die öffentliche Gewalten die Forderung richten, den Arbeitstag auf acht Stunden festzusetzen und die übrigen Beschlüsse der sozialistischen Internationale durchzuführen.
Der 1. Mai 1890, der besonders in Österreich zu gewaltigen Kundgebungen in Wien und vielen Industriegebieten führte, war auch international so erfolgreich, dass beschlossen wurde, fortan jedes Jahr am 1. Mai eine Kundgebung der Sozialdemokratie durchzuführen. Der 1. Mai entwickelte sich zum Festtag der ArbeiterInnen aller Länder, an dem die ArbeiterInnen die Gemeinsamkeit ihrer Forderungen und ihre Solidarität bekundeten. Der Maiaufmarsch diente jahrzehntelang dazu, den festen Willen der ArbeiterInnenklasse zu zeigen, die Klassenunterschiede zu beseitigen und ein menschenwürdiges System aufzurichten - den Sozialismus.
Zu den bisher genannten Funktionen des ersten Mai kommt noch der Gedanke, den von den Unterdrückten selbstgeschaffenen und mit schweren Opfern erkämpften Feiertag als Demonstration der Stärke der Sozialdemokratie zu nützen. Weiters kommt am Weltfeiertag der Arbeit zum Ausdruck, wie unentbehrlich der Faktor Arbeit ist. Der dritte Gedanke ist die Idee der internationalen Verbundenheit aller arbeitenden Menschen, die Idee der Völkerverbrüderung.
Die Maifeier war und ist für SozialistInnen sowohl ein Festtag als auch ein Kampftag. Immer wieder demonstrieren am 1. Mai die ArbeiterInnen in allen Ländern nicht nur für die nationalen, sondern auch für ihre internationalen Forderungen.










