Grundzüge der kapitalistischen Produktionsweise
Eine kurze Zusammenfassung
Die kapitalistische Produktionsweise ist eine allgemeine Warenproduktion, d.h. es wird für den Verkauf auf einem Markt produziert. Die Warenproduktion macht die Menschen formell frei (im Gegensatz zur vorangegangen Periode des Feudalismus und der damit verbundenen Leibeigenschaft), aber nur in dem Sinne, dass sie sich aussuchen können wem sie ihre Arbeitkraft verkaufen, um die zum Leben erforder lichen Dinge kaufen zu können. Der Kapitalismus basiert also auf Lohnarbeit.
Die Ware hat die Funktion zu einem gegebenen Preis verkauft zu werden. Wenn die produzierten Waren nicht verkauft werden, sind sie wertlos, da sie dem/der UnternehmerIn keinen Profit bringen. Der/die UnternehmerIn kauft die Arbeitskraft nur in der Absicht, dass das Produkt der Arbeit zu einem höheren Preis verkauft werden kann, als die einzelnen Bestandteile der Produktion (Maschinen, Rohstoffe, Arbeitskraft) gekostet haben. Die Differenz zwischen dem von den ArbeiterInnen geschaffenen Produkt und ihrem ausbezahlten Lohn ist der Mehrwert.
Die Produktion vollzieht sich unter den Bedingungen des Privateigentums an den Produktionsmitteln. Die Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel liegt nicht bei der Gemeinschaft, sondern bei privaten Unternehmen. Die Produktion der Waren geschieht daher unter dem Gesichtspunkt der Mehrwertproduktion, nicht unter dem Gesichtspunkt der gesellschaftlich notwendigen Produkte. Zweck der Produktion ist der maximale Profit. Die kapitalistische Produktionsweise ist daher Produktion um der Produktion Willen.
Der erzielte Mehrwert wird nicht ausschließlich von den UnternehmerInnen verfressen, sondern ein Großteil wird wieder in das Unternehmen investiert. Dieser Prozess wird als Akkumulation (Anhäufung) des Kapitals bezeichnet. Dies ist notwendig, um mit der Konkurrenz mitzuhalten. Deshalb müssen immer neuere Technologien entwickelt und neue Geschäftsmethoden (Lohnkürzungen, Auslagerungen, Erhöhung der Produktivität) eingeführt werden. Dadurch werden im Verhältnis zu den Maschinen immer weniger Arbeitskräfte benötigt. So produziert der Kapitalismus beständig ein Heer von Arbeitslosen, dass in Zeiten von Wirtschaftsaufschwüngen für die Produktion neuer Waren aufgesaugt und bei Wirtschaftskrisen wieder entlassen werden kann.
Dieser Prozess ist nicht vom individuellen Willen der Menschen abhängig, da der Kapitalismus eine Eigendynamik innehat: Unter den Bedingungen der Konkurrenz sind Unternehmen gezwungen immer billiger und effizienter zu produzieren, da sie sonst selbst wegrationalisiert werden.
Die Ware hat die Funktion zu einem gegebenen Preis verkauft zu werden. Wenn die produzierten Waren nicht verkauft werden, sind sie wertlos, da sie dem/der UnternehmerIn keinen Profit bringen. Der/die UnternehmerIn kauft die Arbeitskraft nur in der Absicht, dass das Produkt der Arbeit zu einem höheren Preis verkauft werden kann, als die einzelnen Bestandteile der Produktion (Maschinen, Rohstoffe, Arbeitskraft) gekostet haben. Die Differenz zwischen dem von den ArbeiterInnen geschaffenen Produkt und ihrem ausbezahlten Lohn ist der Mehrwert.
Die Produktion vollzieht sich unter den Bedingungen des Privateigentums an den Produktionsmitteln. Die Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel liegt nicht bei der Gemeinschaft, sondern bei privaten Unternehmen. Die Produktion der Waren geschieht daher unter dem Gesichtspunkt der Mehrwertproduktion, nicht unter dem Gesichtspunkt der gesellschaftlich notwendigen Produkte. Zweck der Produktion ist der maximale Profit. Die kapitalistische Produktionsweise ist daher Produktion um der Produktion Willen.
Der erzielte Mehrwert wird nicht ausschließlich von den UnternehmerInnen verfressen, sondern ein Großteil wird wieder in das Unternehmen investiert. Dieser Prozess wird als Akkumulation (Anhäufung) des Kapitals bezeichnet. Dies ist notwendig, um mit der Konkurrenz mitzuhalten. Deshalb müssen immer neuere Technologien entwickelt und neue Geschäftsmethoden (Lohnkürzungen, Auslagerungen, Erhöhung der Produktivität) eingeführt werden. Dadurch werden im Verhältnis zu den Maschinen immer weniger Arbeitskräfte benötigt. So produziert der Kapitalismus beständig ein Heer von Arbeitslosen, dass in Zeiten von Wirtschaftsaufschwüngen für die Produktion neuer Waren aufgesaugt und bei Wirtschaftskrisen wieder entlassen werden kann.
Dieser Prozess ist nicht vom individuellen Willen der Menschen abhängig, da der Kapitalismus eine Eigendynamik innehat: Unter den Bedingungen der Konkurrenz sind Unternehmen gezwungen immer billiger und effizienter zu produzieren, da sie sonst selbst wegrationalisiert werden.










